Bauen im Rhein-Main-Gebiet

Haustechnik

Sanitärinstallation

Trinkwasser, Abwasser und Badobjekte – geplant, bevor die Wand geschlossen wird.

Sanitärleitungen verschwinden hinter Wänden und unter Estrich. Was dort falsch liegt, kostet später das Aufstemmen der halben Etage. Deshalb wird bei uns vor dem Schließen gemessen, geprüft und fotografiert.

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Trinkwasser ist ein Lebensmittel

Stagniert Wasser in zu groß dimensionierten Leitungen, wird es warm und keimbelastet. Deshalb werden Leitungen heute knapp dimensioniert und als Reihen- oder Ringleitung geführt, damit jede Entnahme die ganze Strecke durchspült. Warmwasser muss dauerhaft über 55 Grad gehalten werden, kaltes unter 25 – das ist der eigentliche Grund für die Dämmung der Leitungen, nicht die Energieersparnis.

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Was vor dem Schließen passiert, entscheidet alles

Sobald Estrich und Fliesen liegen, kostet jeder Fehler das Aufstemmen einer halben Etage. Vor dem Schließen wird deshalb eine Dichtheits- oder Druckprüfung durchgeführt und protokolliert. Zusätzlich fotografieren wir jede Wand und jeden Bodenbereich mit den verlegten Leitungen. Wer später eine Dose setzt oder etwas aufhängt, weiß dann, wo nichts liegt.

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Vorwandinstallation: Höhen vorher festlegen

In der Vorwand stecken Spülkasten, Ablauf und Befestigungen für WC und Waschtisch. Sitzhöhe des WCs, Höhe des Waschbeckens und die Position der Armaturen müssen vor dem Schließen feststehen – sie lassen sich danach nicht mehr verschieben. Wir klären das an einer Skizze mit Maßen, nicht mündlich auf der Baustelle.

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Schallschutz im Bad wird oft vergessen

Abwasserleitungen und Spülkästen übertragen Geräusche in Nachbarräume, besonders wenn die Vorwand an einem Schlafzimmer steht. Abhilfe schaffen schallgedämmte Rohre, körperschallentkoppelte Schellen und eine Vorwand, die nicht starr an die Trennwand gekoppelt ist. Das kostet wenig, wenn es eingeplant ist, und ist nachträglich kaum zu beheben.

Häufige Fragen

Was Bauherren uns dazu fragen

Ist Ihre Frage nicht dabei? Rufen Sie an – wir antworten lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.

Wie lange dauert die Sanitärinstallation im Bad?

Die Rohinstallation liegt bei einem üblichen Bad meist im Bereich weniger Tage. Die Fertigmontage mit Objekten und Armaturen folgt erst nach Estrich, Abdichtung und Fliesen – dazwischen liegen je nach Estrichtrocknung mehrere Wochen.

Kann man die Leitungen später noch verlegen?

Nur mit Aufwand. Was unter Estrich und hinter Fliesen liegt, ist ohne Stemmarbeiten nicht erreichbar. Deshalb gehen wir vor dem Schließen einmal gemeinsam durch das Bad und prüfen anhand der Maße, ob alles dort sitzt, wo es später gebraucht wird.

Welche Rohre werden verlegt?

Für Trinkwasser sind Mehrschichtverbundrohre und Edelstahl üblich, beide sind korrosionsbeständig und werden gepresst statt gelötet. Für Abwasser kommen schallgedämmte Kunststoffrohre infrage. Was verbaut wird, richtet sich nach Wasserqualität, Leitungsführung und Schallschutzanforderung.

Was ist eine Druckprüfung und warum steht sie im Protokoll?

Vor dem Verschließen wird die Leitung unter Druck gesetzt und über eine festgelegte Zeit beobachtet. Fällt der Druck, ist die Anlage undicht. Das Protokoll hält Druck, Dauer und Ergebnis fest – es ist der Nachweis, dass die Leitung dicht war, als sie geschlossen wurde.

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Diese Gewerke treffen im Projekt auf Sanitärinstallation. Wer sie gemeinsam vergibt, spart sich die Abstimmung dazwischen.

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