Bauen im Rhein-Main-Gebiet

Innenausbau

Malerarbeiten

Anstrich, Tapete und Lackierung – der letzte Arbeitsgang, an dem jeder Fehler der vorherigen sichtbar wird.

Der Maler kommt zuletzt und wird für alles verantwortlich gemacht, was vorher schiefging. Deshalb prüfen wir den Untergrund, bevor gestrichen wird – und sagen es, wenn erst gespachtelt werden muss.

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Der Untergrund entscheidet, nicht die Farbe

Ob ein Anstrich hält, zeigt sich nicht an der Wandfarbe, sondern am Untergrund: Saugt er zu stark, zieht die Farbe ungleichmäßig ein. Ist ein Altanstrich nicht tragfähig, löst sich beides gemeinsam ab. Wir prüfen vorher mit Wisch- und Klebeprobe, grundieren passend und sagen es, wenn erst gespachtelt werden muss. Das steht dann im Angebot und nicht später als Nachtrag darin.

02

Im Neubau zählt die Restfeuchte

Frischer Putz und frischer Estrich geben über Monate Feuchtigkeit ab. Wer darauf zu früh eine dichte Farbe aufträgt, bekommt Blasen, Flecken oder Risse. Bei Gipsputz rechnet man grob mit einer Woche Trocknung je Zentimeter Schichtdicke, bei ungünstigen Verhältnissen deutlich länger. Wir warten die Trocknung ab oder arbeiten mit diffusionsoffenen Systemen.

03

Streiflicht verzeiht nichts

Fällt Licht flach über eine Wand, wird jede Unebenheit sichtbar. Das ist kein Malerfehler, sondern eine Frage der vorher festgelegten Spachtelqualität. Wo große Fenster seitlich stehen oder glänzende Farbe vorgesehen ist, muss der Trockenbau in Q3 oder Q4 gespachtelt sein. Wir klären das, bevor die erste Rolle angesetzt wird.

04

Fassadenanstrich: Das System muss zusammenpassen

Auf einer verputzten Fassade entscheidet die Bindemittelbasis: Silikatfarben sind stark diffusionsoffen, Silikonharzfarben wasserabweisend, reine Dispersionen günstig, aber dichter. Auf einem Wärmedämmverbundsystem ist die Auswahl durch die Systemzulassung eingeschränkt. Wir bleiben im System des Herstellers, damit dessen Gewährleistung bestehen bleibt.

Häufige Fragen

Was Bauherren uns dazu fragen

Ist Ihre Frage nicht dabei? Rufen Sie an – wir antworten lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.

Wann kann nach dem Verputzen gestrichen werden?

Das hängt an Putzart, Schichtdicke und Lüftung. Als grober Anhaltswert gilt bei Gipsputz etwa eine Woche je Zentimeter Schichtdicke, bei Kalkzementputz länger. Verlassen sollte man sich darauf nicht: Wir messen die Restfeuchte, statt nach Kalender zu arbeiten.

Muss alte Tapete vorher runter?

Nicht immer. Haftet sie fest, ist sie trocken und nicht stark strukturiert, kann darüber gearbeitet werden. Bei mehreren Lagen, Raufaser mit dicken Altanstrichen oder losen Stellen entfernen wir sie – sonst löst der feuchte Kleister genau die Schicht, auf der später alles sitzt.

Wie lange hält ein Fassadenanstrich?

Üblich sind je nach System, Wetterseite und Untergrund rund zehn bis fünfzehn Jahre. Die Nordseite veralgt früher, die Südseite kreidet früher aus. Ein Anstrich, der schon nach wenigen Jahren abblättert, hat fast immer ein Untergrund- oder Systemproblem und kein Farbproblem.

Können wir während der Malerarbeiten in der Wohnung bleiben?

Bei einzelnen Räumen meist ja, bei einer Komplettrenovierung wird es unangenehm: Es muss geschliffen, abgeklebt und gelüftet werden. Wenn Sie während der Arbeiten wohnen bleiben möchten, stimmen wir die Reihenfolge so ab, dass immer nutzbare Räume bleiben.

Kontakt

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Schildern Sie uns kurz, was Sie vorhaben. Wir sagen Ihnen, was daraus realistisch wird – und wenn wir nicht die Richtigen sind, auch das.

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