Bauen im Rhein-Main-Gebiet

Innenausbau

Putzarbeiten

Innen- und Außenputz als tragfähige Grundlage für alles, was danach an die Wand kommt.

Putz ist die Schicht, auf der später alles andere sitzt. Ist der Untergrund falsch vorbereitet oder wird zu früh weitergearbeitet, zeigen sich Risse erst, wenn die Wände schon gestrichen sind.

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Der Untergrund bestimmt den Putz

Kalksandstein, Porenbeton, Ziegel und Beton saugen völlig unterschiedlich. Darauf wird die Vorbehandlung abgestimmt: Haftbrücke auf glattem Beton, Saugbremse auf stark saugendem Porenbeton, Armierung an Materialwechseln. Wird derselbe Putz überall gleich aufgetragen, reißt er zuverlässig genau dort, wo zwei Baustoffe aneinanderstoßen.

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Gips innen, Kalkzement wo es feucht wird

Gipsputz lässt sich glatt abziehen, ist günstig und schnell – verträgt aber keine Dauerfeuchte. In Bad, Küche und Keller gehört Kalkzementputz hin, der feuchtebeständig ist und auch als Untergrund für Fliesen taugt. Kalkputz wirkt zusätzlich feuchteregulierend und ist alkalisch, was Schimmel das Leben schwer macht.

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Zeit ist Teil des Gewerks

Putz braucht Standzeit, bevor darauf weitergearbeitet wird, und er darf nicht zu schnell trocknen. Zugluft und direkte Sonne auf der frischen Fläche führen zu Rissen, geschlossene Fenster über Wochen dagegen zu Schimmel. Wir lüften quer und halten die Standzeiten ein – das ist der häufigste Punkt, an dem auf einer eiligen Baustelle Qualität verloren geht.

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Sanierputz ist kein Anstrich gegen Feuchte

Bei aufsteigender Feuchte und Salzbelastung im Mauerwerk nimmt ein Sanierputzsystem Salze auf und lässt Feuchtigkeit verdunsten, ohne abzuplatzen. Er behandelt damit die Folgen, nicht die Ursache. Steht die Ursache nicht fest, hält auch der beste Sanierputz nur ein paar Jahre – deshalb klären wir vorher, woher die Feuchte kommt.

Häufige Fragen

Was Bauherren uns dazu fragen

Ist Ihre Frage nicht dabei? Rufen Sie an – wir antworten lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.

Wie lange muss Putz trocknen?

Als grober Anhaltswert gilt bei Gipsputz etwa eine Woche je Zentimeter Schichtdicke, bei Kalkzementputz länger. Das hängt stark von Lüftung und Jahreszeit ab. Vor dem Streichen, Fliesen oder Tapezieren messen wir die Restfeuchte, statt nach Kalender zu gehen.

Was ist der Unterschied zwischen Filzen und Glätten?

Beim Filzen wird die Oberfläche mit einem Schwammbrett aufgeraut und bekommt eine feine, leicht körnige Struktur. Beim Glätten wird sie mit der Kelle verdichtet und wird spiegelglatt. Geglättet wirkt hochwertiger, zeigt bei Streiflicht aber jede Welle und ist deutlich aufwendiger.

Warum reißt frischer Putz?

Meist durch zu schnelles Trocknen, fehlende Armierung an Materialwechseln oder zu dicken Auftrag in einer Lage. Feine Haarrisse sind unkritisch und werden vor dem Anstrich geschlossen. Risse, die durchgehen und sich verbreitern, deuten auf Bewegung im Untergrund hin und gehören untersucht, nicht überspachtelt.

Kann man auf alten Putz neu verputzen?

Wenn er fest sitzt, trocken und tragfähig ist, ja. Wir prüfen mit Klopf- und Kratzprobe, ob er hohl liegt oder sandet. Lose Stellen werden abgeschlagen, der Rest wird vorbehandelt. Bei Salzausblühungen wird der alte Putz grundsätzlich entfernt, sonst arbeiten sich die Salze in die neue Schicht.

Kontakt

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Schildern Sie uns kurz, was Sie vorhaben. Wir sagen Ihnen, was daraus realistisch wird – und wenn wir nicht die Richtigen sind, auch das.

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