Bauen im Rhein-Main-Gebiet

Gebäudehülle

Fassadenbau

Wärmedämmung, vorgehängte Fassaden und Anstrich – das Gesicht des Gebäudes und seine Wetterschicht zugleich.

Die Fassade muss zwei Dinge gleichzeitig können: gut aussehen und jahrzehntelang Wetter abhalten. Entscheidend sind dabei nicht die Flächen, sondern die Details – Sockel, Fensterlaibungen, Attika und alle Durchdringungen.

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WDVS oder hinterlüftet: zwei verschiedene Bauweisen

Ein Wärmedämmverbundsystem wird auf die Wand geklebt und verputzt – günstiger, dünner im Aufbau, aber als geschlossenes System zu behandeln. Eine vorgehängte hinterlüftete Fassade hat eine Luftschicht hinter der Bekleidung, führt Feuchte zuverlässig ab und hält länger, braucht aber mehr Platz und kostet deutlich mehr. Was passt, hängt an Bestand, Budget und Anspruch – nicht an der Mode.

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Der Sockel ist die empfindlichste Stelle

Am Sockel trifft Spritzwasser auf Dämmung. Deshalb kommen dort wasserabweisende Dämmplatten hin, die Abdichtung wird über Geländeoberkante hochgeführt und mit einem Spritzwasserschutz aus Kies oder Platten ergänzt. Wird das übergangen, zieht Feuchtigkeit hinter die Dämmung und arbeitet sich nach oben. Sichtbar wird das erst Jahre später.

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Anschlüsse entscheiden über die Dichtheit

Fensterlaibungen, Rollladenkästen, Attika, Balkonplatten, Leitungsdurchführungen: An jeder dieser Stellen endet die Fläche und beginnt ein Detail. Wir arbeiten mit Anschluss- und Dichtbändern und planen die Laibungsdämmung mit, damit dort keine Wärmebrücke bleibt, an der später Schimmel entsteht.

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Ein Gerüst, mehrere Gewerke

Fassade, Dachrand, Spenglerarbeiten und Fensterbänke hängen an derselben Einrüstung. Werden sie nacheinander vergeben, steht das Gerüst doppelt so lange oder wird zweimal gestellt. Wir stimmen die Reihenfolge vorher ab – das ist der Punkt, an dem sich eine Vergabe aus einer Hand am deutlichsten rechnet.

Häufige Fragen

Was Bauherren uns dazu fragen

Ist Ihre Frage nicht dabei? Rufen Sie an – wir antworten lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.

Wann ist die beste Jahreszeit für Fassadenarbeiten?

Putz- und Anstricharbeiten brauchen Temperaturen über etwa fünf Grad und dürfen nicht auf gefrorenem oder nassem Untergrund ausgeführt werden. Üblich ist die Zeit von Frühjahr bis Herbst. Bei Frost oder Dauerregen wird unterbrochen, auch wenn das den Terminplan verschiebt.

Wie dick muss die Dämmung sein?

Das ergibt sich aus den Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes und der Wandkonstruktion, üblich sind bei Bestandsgebäuden derzeit rund 14 bis 20 Zentimeter. Mehr ist nicht automatisch besser: Ab einem gewissen Punkt steht der zusätzliche Aufwand in keinem Verhältnis zur Einsparung.

Bekommt eine gedämmte Fassade Algen?

Auf gedämmten Flächen kühlt die Oberfläche nachts stärker aus, dadurch bleibt Tauwasser länger stehen – das begünstigt Algen, besonders auf der Nord- und Wetterseite. Filmkonservierte Beschichtungen und Dachüberstände wirken dem entgegen. Ganz ausschließen lässt es sich nicht, und wer das verspricht, verspricht zu viel.

Kann man auf eine alte Fassade dämmen?

Meistens ja. Vorher prüfen wir Tragfähigkeit und Feuchtegehalt des Untergrunds sowie, ob Dachüberstand, Fensterbänke und Vordächer die zusätzliche Dicke hergeben. Bei einem feuchten oder salzbelasteten Untergrund wird erst saniert und dann gedämmt, nicht umgekehrt.

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Hängt meistens damit zusammen

Diese Gewerke treffen im Projekt auf Fassadenbau. Wer sie gemeinsam vergibt, spart sich die Abstimmung dazwischen.

Kontakt

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